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Gesund werden
(18.09.2020)

Corona einmal ungeschminkt

Interview mit einem positiv auf COVID-19 getesteten Patienten

Das Thema Corona bestimmt seit Monaten unser Leben und trotzdem haben wir sowohl an uns selbst als auch im Umfeld immer wieder festgestellt, dass das Thema bei den meisten Menschen recht schwer greifbar ist, da kaum jemand einen konkreten Fall kennt. Deshalb haben wir uns auf die Suche gemacht und jemanden gefunden, den wir mal nach seinen Erfahrungen befragen konnten.

Uns ist bewußt, dass es auch Fälle mit schweren Verläufen gibt und dies ist sicher für die Betroffenen und die Angehörigen tragisch. Diese Fälle sollen auch nicht heruntergespielt werden.Es scheint nur häufig so, dass der Fokus genau auf diesen Extremfällen liegt und die weit überiwegende Zahl eher mit Angst und Unsicherheit als mit konkreten Symptomen zu kämpfen hat. Deshalb möchten wir gern an diesem Beispiel aufzeigen, wie es eben (in den meisten Fällen) auch verlaufen kann.

Hier also der Bericht von einem direkt Betroffenen:

Herr P., erst einmal vielen Dank für Ihre Bereitschaft, uns einige Fragen zu beantworten.

Wie alt sind Sie? Und gab es Vorerkrankungen bei Ihnen?

Ich bin 72 Jahre alt und es gibt keine Vorerkrankungen.

Aufgrund des Alters gehören Sie offiziell zur Risikogruppe. Hatten Sie Krankheitssymptome? 

Nein, allerdings hatte ich Anfang des Jahres eine Erkältung mit Symptomen, die zu den bei COVID-19 beschriebenen gepaßt haben wie Husten und Schnupfen.

Wie kam es dann dazu, dass Sie getestet wurden?

Ich habe im April privat einen sogenannten Antikörpertest machen lassen, um zu erfahren, ob ich es bereits hatte und somit möglicherweise Immunität aufgebaut habe. Leider war das Ergebnis, dass ich akut infiziert sei, mich also in Quarantäne begeben muss. Ich habe dann einige Tage später den Test wiederholt, mit gleichem Ergebnis. Allerdings kamen bei beiden Tests die Ergebnisse erst nach 10 Tagen. Während dieser Zeit hätte ich, unwissend, viele Leute anstecken können. Laut Test war ich ja infiziert. Personen, zu denen ich während dieser Zeit Kontakt hatte, habe ich umgehend informiert. Diese haben sich teilweise an das Gesundheitsamt oder an den Hausarzt gewendet. Aber niemand war interessiert, sich um den „hochgradig infektiösen Virus“ zu kümmern.

Und hatten Sie zu irgeneinem Zeitpunkt auch entsprechende Symptome?

Nein, überhaupt nicht. Auch im weiteren Verlauf habe ich mich zu keinem Zeitpunkt krank gefühlt.

Und was passierte weiter?

Ich habe mich beim Bürgermeister gemeldet, da das Gesundheitsamt nicht erreichbar war. Dort zeigt man sich entrüstet, wie es bei der guten Organisation überhaupt passieren könne, dass ich mich privat testen lassen muss und das Amt nichts vom positiven Ergebnis weiß. Man werde sich kümmern und es wird sich dann umgehend jemand mit mir in Verbindung setzen.

Auch wollte ich die Bestätigung, dass ich die Infektion überstanden habe und nicht weiterhin in Quarantäne bleiben muss. Auf die Rückmeldung warte ich leider bis heute.

Noch eine Sache nebenbei: Freunde von uns sind am 04.09.20 aus Spanien (unterliegt der Reisewarnung) zurück gekehrt. Am Flughafen wurde zwangsgetestet. Allerdings liegt bis heute, 10.09.20 kein Ergebnis vor. Beide Personen sind selbständig und müssen ihrer Arbeit nachgehen. Wie Lange sollen Menschen denn in Quarantäne bleiben? Nur weil unsere Behörden nicht in der Lage sind, auch nach sechs Monaten Corona, ihre Arbeit zu erledigen? Hätte ich mich auf das Amt und den Sekretär des Oberbürgermeisters verlassen, wäre ich noch heute, nach fünf Monaten, in Quarantäne.

Was tun Sie jetzt für Ihre Gesundheit, um für die Zukunft gerüstet zu sein?

Ich bewege mich an der frischen Luft, esse möglichst gesund, d.h. ich habe meine Ernährung auch ein wenig umgestellt, achte noch mehr darauf, frische und regionale Lebensmittel zu verwenden, die auch für mich passend sind. Und ich nehme derzeit noch einige Nahrungsergänzungen, zum Beispiel Vitamin D, da wir ja auf die dunkle Jahreszeit zugehen und bei mir ein sehr niedriger Wert festgestellt wurde.

Vielen Dank für Ihre Zeit.

Bei dem befragten Patienten handelt es sich um einen Einzelfall, der aber zum einen zeigt, dass auch Menschen aus der „Risikogruppe“ nicht zwangsweise schwer erkranken. Ein positiver Test bedeutet auch nicht, dass man überhaupt erkrankt, also Symptome zeigt.

Zum anderen zeigt sich dabei die Problematik, dass die Regeln und Verfahrensweisen zumindest in dem Fall alles andere als schlüssig sind, um einen Virus, der als hochgefährlich eingestuft wird, zu bekämpfen.

Was wir alle in jedem Fall tun können, ist durch eine Stärkung des Immunsystems generell vorzusorgen. So ist der Körper besser in der Lage, sich gegen Erreger selbst zu behaupten, egal welche  gerade akut im Umlauf sein sollten.

Dazu können Sie sich natürlich auch hier z.B. zum Thema „Vitaminmangel“ oder „Vitamin D“ hier auf der Seite informieren oder gern einen Taramax-Therapeuten fragen.