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Gesund werden
(16.07.2020)

Covid 19 und die (bio)logische Denkweise

In der aktuellen Situation wird durch COVID 19 unser gesamtes Leben umgekrempelt und dieses Thema ist überall präsent. Deshalb möchten wir von Taramax dieses Thema anhand der bisherigen Erkenntnisse und Fakten mal ganzheitlich beleuchten und bei der Gelegenheit auch schauen, was man im Alltag, jeder für sich, präventiv tun kann. Hier kommt der erste Beitrag dazu.

Zum Einstieg sei gesagt:
Ja, für geschwächte und oder alte Menschen können Viruserkrankungen wie Coronaviren, Influenzaviren, Noroviren und Millionen anderer Viren auch tödlich sein. Das war schon immer so.

Ein Artikel im Handelsblatt: „sinkende Anzahl von Corona-Antikörpern schmälert Hoffnung auf Impfstoff“ könnte mehr Wahrheiten über das Immunsystem zeigen, als führende Forscher, Politiker, Medien wahrhaben wollen.

In dem Artikel ist man enttäuscht darüber, das an COVID19 Erkrankte nach einer recht unkomplizierten Genesung nicht die gewünschte Antikörpermenge erzeugten und sich eventuell wieder anstecken könnten. Die wie leider recht  oft in der Thermodynamik des 19.Jahrhunderts steckengebliebene Medizin geht davon aus, das Antikörper vor Viren schützen könnten. Dabei werden der Zeitpunkt und die Bedingungen, unter denen Antikörper im kräftigen, gut ernährten Menschen entstehen, völlig außer Acht gelassen. Schon über 50 Jahre gilt die Regel: Wenn Du Antikörper hast, bist Du sicher.
Jetzt, wo das erste Mal in der Geschichte Tausende von Menschen nach durchgemachter Erkrankung getestet werden, könnte klar werden, dass Antikörper keinen wirklichen Schutz vor Erregern darstellen.

Am besten liest man das in der Nummer 1 der Spiegel-Bestsellerliste „Corona Fehlalarm“  von Dr.Karina Reiss und Prof.Dr.Sucharit Bhakdi nach. Diese Wissenschaftler haben dort die Risiken und die Unsicherheit von Antikörpern sehr verständlich beschrieben.
Wenn es die Antikörper dann nicht sind, die uns vor Viruserkrankungen schützen, wer oder was dann?
Zumal bekannt ist, dass in einem Liter Meereswasser ca. 10 Millionen Viren vorkommen und es auf der Erde Schätzungsweise 120 Millionen verschiedene gibt.

Die Antwort ist uns von der Forschung schon vor mindestens 11 Jahren gegeben worden. Das angeborene und wohltrainierte Immunsystem, das von der Mama übernommen wird und durch Auseinandersetzung mit Erregern im sozialen Kontakt mit anderen Menschen und auch Tieren immer wieder trainiert wird, ist der Superheld im viralen Erkrankungskampf.
Es handelt sich um eine als CD8 bezeichnete Gruppe von Immunzellen. Nur diese können intrazelluläre Keime in den Schleimhäuten vom Atmungssystem, den Darmschleimhäuten, den Lymphen, den Blutgefäßen, der Blase, und anderen Schleimhäuten abwehren. Im Training dieser oft sehr lange nutzbaren Abwehrzellen spielt im jugendlichen Alter auch die Thymusdrüse eine sehr wichtige Rolle. Mindestens zwei Studien erklären das ganz eindeutig, diese finden Sie unter
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2819491/ ,
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2819491/.

Diese Zellen sind vom Zustand Ihrer Kraftwerke, den Mitochondrien, abhängig. Ist ein Mensch schlecht ernährt, hat er einen niedrigen Vitamin D-Spiegel oder sind die Mitochondrien gar durch giftige Metalle blockiert, kann der Körper Viren nicht effektiv bekämpfen. Die Funktionsfähigkeit seiner zellulären Immunantwort kann man sogar im Blut, z.B. durch das Labor MMD Magdeburg von Frau Prof. Brigitte König, testen lassen.

Leider interessiert es aktuell meist wenig, wovon die Qualität der CD8-Zellen abhängig ist. In ersten Studien wurde bereits der Verdacht des Zusammenhangs von niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und COVID-Todesfällen bestätigt.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7276229/

Vitamin D ist sozusagen der Transformator von Sonnenlicht im Körper. Die immunologische Antwort ist sauerstoffabhängig, CD8 – Zellen können nur unter Sauerstoffatmung aktiv werden. In diesem Zusammenhang ist auch die CO2 –reiche Atmung unter Masken nicht wirklich zweckdienlich.

Wenn man davon ausgeht, dass durchschnittlich fast jede/r über 50-Jährige in Europa mindestens ein Medikament gegen chronische Erkrankungen einnimmt, dann ist klar, dass deren Nebenwirkungen und Stoffwechselprodukte die Abwehr ebenfalls lahmlegen können. Das Mikrobiom, unsere eigene bakterielle Flora, spielt keine unwichtige Rolle im täglichen Training der Immunzellen.

Wenn wir weiter mit industrieller Nahrung unsere Schleimhäute traktieren, so wird COVID möglicherweise immer stärkere Nachkommen haben.
Wir brauchen mehr saubere Luft, mehr Sonnenschein und biologische, heimische Lebensmittel. Es braucht ein neues Bewusstsein.

Fortsetzung folgt