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Arteriosklerose Gefäßverkalkung

Die Folgeerscheinungen von Arteriosklerose bilden die häufigste Todesursache in westlichen Industrienationen

Unter Arteriosklerose versteht man die Ablagerung von Fett, fibrinen Fasern, Thromben, Bindegewebe und Calziumverbindungen in den arteriellen Blutgefäßen.

Arteriosklerose ganzheitlich betrachtet

Aus ganzheitlicher Sichtweise gehört die Arteriosklerose zu den chronisch entzündlichen (inflammatorischen)Erkrankungen. Durch Entzündungen in der Gefäßwand kommt es zum Aufquellen/Verdicken der Gefäße. Auch die Oberfläche der Gefäßinnenwände kann durch diese Entzündungsvorgänge aufgeraut sein. Die Folge ist eine Verwirbelung des Blutflusses und Ablagerungen von sogenannten Plaques, eine Mischung aus fibrinen Fasern, Thromben, oxidierten Cholesterinresten (ox.LDL) und Calciumverbindungen. Dadurch wird der Querschnitt des Gefäßes weiterhin eingeengt, durch die Gefäßwandaufquellung und Entzündung ist die Elastizität der Gefäße stark eingeschränkt. Da Gefäße aus sogenannter glatter Muskulatur bestehen, kann diese Entzündung zusätzlich zu den Verengungen auch noch durch Kontraktion (Verkrampfen) verengend wirken.

Im ganzheitlichen Denkkonzept besteht die erste Aufgabe, möglichst viele Ursachen der Entzündung zu beseitigen. Aus ganzheitlicher Sicht sind der Aufbau und die Steuerung der Gefäßmuskulatur dem Aufbau und der Steuerung des Darmes und der Hohlorgane sehr ähnlich. Die häufigste chronische Inflammation wird aus dieser Sichtweise durch Nahrung verursacht, die das Darm-Immunsystem abwehrt. Es kommt in Folge zu erhöhtem Histaminspiegel, chronisch fixierten Abwehrreaktionen, entzündlich veränderten Darmschleimhäuten und Darmwandzellen (Leaky Gut). Das kann  zu einem Überfluten des Körpers mit dem Gewebshormon Histamin und dem Entzündungsstoff Stickstoffmonoxid führen. Diese Substanzen können Entzündungen und Reaktionen im ganzen Körper hervorrufen. Die Folgen sind dann Bluthochdruck und ein überlastetes Entgiftungssystem, bis dann im chronischen Dauerstress eine Arteriosklerose entsteht.
Die Behandlungsansätze gehen von unterschiedlichen Prioritäten aus. Es ist sinnvoll, die Entzündung in den Gefäßen zu reduzieren  und die Plaques dort zu aufzulösen. Das kann mit Infusionen, die verschiedene Aminosäuren enthalten, möglich sein. Weitere erfolgversprechende Therapieansätze sind die sogenannten Chelat-Therapien, diese können die Calciumablagerungen und Schwermetalle (sind offensichtlich auch im Bindegewebe der Gefäße abgelagert) binden und beim Auflösen der Plaques mit helfen.
Aus ganzheitlicher Sicht sollte sowohl an der Ernährung, dem Zustand der Darmschleimhäute, der Bewegung und an den Gefäßen parallel gearbeitet werden.

Aus ganzheitlicher Sicht wird das Absenken des wertvollen Baustoffes Gesamtcholesterin eher als nicht so sinnvoll erachtet, weil nach Aussage von Forschern (u.a. Dr. Walter Hartenbach, "Die Cholesterinlüge") nur wenig Cholesterin in den Plaques enthalten sind und diese nicht die Hauptursache für die Gefäßverschlüsse darstellen. Da ca. 70% des Blutdrucks über Schwefelverbindungen gesteuert werden und viele Pflanzensubstanzen stark entzündungshemmend und zellerneuernd wirken können, zeigt auch die Pflanzenheilkunde hier vielversprechende Ansätze.
Es ist auf jeden Fall ein Stück Arbeit notwendig, um Gefäße wieder besser funktionieren zu lassen.


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