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Prostatakrebs - der große PSA Irrtum

Ein Interview zu diesem Thema mit Heilpraktiker Ralf Wigand aus Bielefeld

Prostatakrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung und geht vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) aus. In Deutschland sterben drei von hundert Männern an Prostatakrebs. Damit gehört Prostatakrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Männern.
Die Erkrankung ist im Frühstadium symptomlos, im fortgeschrittenen Stadium können Beschwerden wie Blasenstörungen, Knochenschmerzen, Gewichtsverlust und Blutarmut auftreten. 

taramax: Zur Früherkennung von Prostatakrebs wird nach der üblichen Vorgehensweise eine regelmäßige Messung PSA-Wertes im Blut empfohlen?
Ralf Wigand: Ja, allerdings hat sich Dr. Richard Ablin, der vor 40 Jahren den PSA-Wert (Prostata spezifisches Antigen) entdeckt hat, bereits 2010 in einem offenen Brief in der New York Times dafür entschuldigt, dass er den PSA- Wert entdeckt hat. Mittlerweile sieht er den Test als kaum effektiver an als einen Münzwurf. Der Test kann weder Prostatakrebs entdecken noch zwischen einer harmlosen oder aggressiven Variante unterscheiden. Infektionen, gängige Medikamente wie z. B. Ibuprofen, Schwellungen und harmlose Vergrößerungen der Prostata oder mechanische Beanspruchung wie z. B. Fahrrad fahren können den PSA-Wert erhöhen, aber keiner dieser Faktoren bedeutet Krebs. Auf der anderen Seite können auch Männer mit einem niedrigen PSA-Wert gefährliche Tumore in sich tragen. Die prozentuale Erfolgsquote, durch den PSA-Wert Krebs diagnostizieren zu können, liegt bei ca. 3%.

taramax: Aber warum und wofür mußte oder wollte sich Dr. Richard Ablin entschuldigen?
Ralf Wigand: Weltweit wird der PSA-Wert als Druckmittel eingesetzt, um betroffene Männer mit angeblich erhöhtem PSA-Wert zu überzeugen, sich stanzen zu lassen und ohne weitere plausible Argumentation eine totale Resektion (die Prostata wird in einer Operation total ausgeschabt und entfernt) über sich ergehen zu lassen. 97% aller von Prostatakrebs betroffenen Männer würden unbehandelt irgendwann mit ihrem Krebs und nicht durch ihren Krebs sterben.

taramax: Also raten auch Ärzte davon ab, sich stanzen und die Prostata entfernen zu lassen?
Ralf Wigand: Durchaus. Zum Beispiel der bekannte deutsche Urologe Dr. Ernst Herbert Bliemeister aus Hamburg rät meines Wissens niemandem bei einem Prostatakrebs zu einer Totaloperation. Des Weiteren sieht er die standardmäßige Hohlnadelstanzung als Risikofaktor für chronische Prostataentzündungen und Krebszellenmetastasierung. Als risikoarme Alternative gibt es die zudem noch patientenfreundlichere Methode die Feinnadelbiopsie. Diese Methode ist schmerzfrei, unblutig und treffsicherer als die Stanzbiopsie. Das entnommene Material kann dann durch Anfärbung seiner Zellkern-DNA auf die jeweilige Gefährlichkeit untersucht werden. Diese DNA-Cytometrie ist eine Kassenleistung, wird aber vielen Patienten gar nicht angeboten. Im Übrigen zeigen sich viele Krankenhäuser für eine Einweisung zur Totaloperation äußerst dankbar. Es stellt sich leider die Frage, wie oft wirtschaftliche vor medizinischen Interessen stehen. 50% aller operierten Männer leiden den Rest ihres Lebens an den Folgen der Operation.

taramax: Gibt es denn Ihrer Meinung nach eine gute Möglichkeit der Prostatakrebs-Prävention bzw. der Reduzierung von Risikofaktoren?
Ralf Wigand: Eine neue Studie der schwedischen Universität in Lund zeigt, dass bereits der regelmäßige Verzehr von einem Glas Cola oder einem anderen Softdrink das Risiko von Prostatakrebs um 40% steigert. Weiterhin gibt es Hinweise, dass häufiger Verzehr raffinierter Kohlenhydrate ein ähnlich hohes Risiko in sich birgt. Ähnliches gilt für den Verzehr von Milch und glutenhaltigen Weizenprodukten. Mittlerweile ist es unumstritten, dass auch ein niedriger Vitamin D3-Spiegel im Körper eine Rolle bei der Entstehung von Prostata-Krebs spielt. Länder mit hoher Sonnenintensität haben eine signifikant niedrige Prostatakrebs-Rate, offenbar da der menschliche Körper selbst körpereigenes Vitamin D3 aus Cholesterin und Sonnenlicht produzieren kann. Zudem gibt es eine breite Palette pflanzlicher Stoffe wie z. B. Extrakte aus der Curcuma, Resveratrol aus dem Knöterich und spezielle Omega-Fettsäuren, die nachweislich krebshemmende Eigenschaften haben.

taramax: Ein Therapieansatz bei Prostatakrebs ist die Hormontherapie. Können Sie uns kurz die Wirkung einer Hormontherapie bei Prostatakrebs beschreiben?
Ralf Wigand: Bei der so genannten Hormonblockade wird mit Tabletten und/oder Spritzen die Synthese des körpereigenen Testosterons blockiert. Da Testosteron wachstumsfördernde Eigenschaften hat, kann durch eine Blockade das Wachstum von Krebszellen etwas verlangsamt werden, allerdings ohne heilende Wirkung. Diese Hormonbehandlung hat leider viele Nebenwirkungen und unterdrückt lediglich das Wachstum harmloser Krebszellen. Laut Aussage Dr. Bliemeisters ignoriert die Onkologie die Tatsache, dass aggressive, bösartige Krebszellen keine Testosteronrezeptoren besitzen und somit ein Behandlungserfolg nicht gegeben ist. Den Patienten wird verschwiegen, dass durch eine Hormonblockade das Wachstum gefährlicher und besonders aggressiver Krebszellen gefördert wird, obwohl der PSA Wert deutlich gesenkt wird. Die Wissenschaft sollte sich die Frage stellen, warum junge Männer mit einem bekanntermaßen hohen Testosteronspiegel keinen Prostatakrebs entwickeln.

taramax: Haben Sie hierfür eine mögliche Erklärung?
Ralf Wigand: Ich vertrete die Ansicht, dass Krebs durch ein im Zellkern gespeichertes Programm entsteht. Dieses schaltet bei einem Mangel an Antioxidantien und Vitalstoffen auf ein Programm um, welches über Gärung (anaerobe Glykolyse) und ohne Sauerstoff Energie gewinnt. Da diese Umschaltung nur 5% der normalen Energieleistung bringt, gleichen Krebszellen dieses Defizit über eine massiv erhöhte Zellteilung aus. Zudem hat die Prostata als Drüse die Eigenschaft, Giftstoffe und Schwermetalle zu speichern. Im Laufe der Jahrzehnte entsteht meiner Meinung nach eine immer höhere werdende Belastung des Gewebes und eine dadurch bedingte Reduzierung der Sauerstoffverwertung. Eine Schwermetall-Entgiftung mittels spezieller Infusionen könnte hier (auch prophylaktisch) sehr hilfreich sein. Alle an Alternativen interessierten Betroffenen mögen auch hier weiter zu dem Thema Prostatakrebs oder zum Beispiel direkt über das Behandlungskonzept der Cellsymbiosistherapie informieren. Viele Ärzte und Heilpraktiker in Deutschland bieten dieses Behandlungskonzept in der Praxis an und sind auch hier in der Therapeutensuche unter diesem Stichwort gelistet.

taramax: Herr Wigand, vielen Dank für dieses offene und aufschlussreiche Interview.

Mehr zu Herrn Ralf Wigand aus Bielefeld finden Sie auf seinem Taramax-Profil.


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