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Achillodynie Achillessehnenreizung

Achillodynie - wenn die Achillessehne schmerzt

Durch Überlastung der Wadenmuskulatur und vor allen Dingen der Achillessehne kommt es zu schmerzhaften Entzündungen der Achillessehne bzw. ihrer Sehnenscheide, der Achillodynie.

Achillodynie ganzheitlich betrachtet

Die Achillessehne ist die dickste und kräftigste Sehne des menschlichen Körpers verbindet die Wadenmuskulatur über ihren Ansatz am Fersenbein mit dem Fuß und sorgt dafür, dass der Fuß beim Abdruck vom Boden im Sprunggelenk gebeugt und etwas nach innen gedreht wird.  Beim Laufen und Springen entstehen Kräfte, die dem über 10-fachen des Körpergewichts entsprechen.

Die Achillessehne besteht aus einem Polymer-ähnlichen sehr zugfesten Bindegewebe. Die Nährstoffversorgung aller Sehnen des Menschen erfolgt über die Schleimhäute der Sehnenscheiden. Das sind feste Umhüllungen der Sehnen, die mit Flüssigkeit, der sogenannten Synovia, gefüllt sind. Diese Flüssigkeit sorgt sowohl für die Nährstoffversorgung als auch für den Schutz gegen Reibung und andere Belastungen der Sehne. Leider ist die Nährstoffversorgung von Sehnen nicht direkt über das Blut möglich. Nur die in der Sehnenscheide vorhandenen Schleimhäute werden durchblutet und geben die Nährstoffe an die Sehnen ab.

Wenn jetzt durch Fehlernährungen und oder Darmprobleme (Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarmsyndrom, Darmflorastörungen uvm.) zu wenig wichtige Nährstoffe im Blutstrom vorhanden sind, werden zuerst die weniger durchbluteten Systeme Mangelerscheinungen zeigen.  
Die Bindegewebszellen der Sehnenscheiden, aber auch des Gelenkknorpels müssen jetzt dringend überleben! Dazu nutzen sie vermutlich einen alten Stoffwechsel, der vorübergehend hilft, aus Aminosäuren der eigenen Zellstruktur Energie zu gewinnen (Gluconeogenese, Schwefelstoffwechsel).
Bei diesen "kannibalisierenden Notprogrammen" wird eine Entzündung genutzt, um Gewebe anzulösen. Besteht dieser Zustand nur kurz, kann ein Organismus das sehr gut verkraften.

Wird aber dauerhaft das Problem der Ernährungsstörung aufrechterhalten, sind chronische Entzündungen und höhere Reibung die Folge. Zu allem Übel ist Bindegewebe oft der Lagerungsort für toxische Metalle. Das ist der Festigkeit und der Entzündungshemmung nicht gerade zuträglich.
Kommen jetzt noch starke Belastungen dazu, so kann es zu starken Entzündungen kommen. Wenn jetzt Sport getrieben wird oder schwere körperliche Arbeit, so kann diese Sehne auch reißen!

Natürlich ist auch noch die Art der Überlastung wichtig, hier ist vernünftiges Schuhwerk genauso wichtig wie ergonomische Bewegungsabläufe oder eine gerade entblockte Wirbelsäule. So kann auch ein chronischer Beckenschiefstand durch eine Ileosakralgelenksblockade ebenfalls zu einseitigen Belastungen von Achillessehnen und somit zu Achillodynie führen.


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