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Adipositas Fettsucht, Fettleibigkeit, Obesitas

Adipositas - mehr als nur ein paar Kilo zuviel

Als Adipositas wird ein starkes Übergewicht bezeichnet, das durch eine über das normale Maß hinausgehende Vermehrung des Körperfettes mit krankhaften Auswirkungen gekennzeichnet ist.

Adipositas ganzheitlich betrachtet

Die genetische Programmierung unseres Körpers und auch der am Stoffwechsel beteiligten Organsysteme und Zellen ist schätzungsweise bereits 10.000 Jahre alt. Zu dieser Zeit, als Jäger und Sammler, allenfalls als Nomade und Hirte, war noch kein Stoffwechsel mit Unmengen Kohlehydraten konfrontiert wie heute. Die Ernährung erfolgte eiweißreich über Fleisch und Fisch, entsprechend essbare Gemüse und Pflanzen oder auch Darminhalt von Pflanzenfressern lieferten die nötigen Kohlenhydrate. Vielleicht erklärt das ja, warum die im alten Testament beschriebenen Menschen angeblich so alt geworden sind. Mit dem Sesshaftwerden des Menschen und der rapiden Zunahme der Bevölkerung wurde es notwendig, größere und haltbarere  Nahrungsmittelmengen zu schaffen. Der Getreideanbau eignete sich dazu, große Nahrungsmittelmengen zu produzieren, die Viehzucht lieferte Fleisch und Milch für den Eiweißbedarf. Langsam aber sicher wurde das Verhältnis von Kohlehydraten und Eiweißen in Richtung Kohlehydrate verschoben. Auf dem Höhepunkt der kohlehydratreichen und eiweißarmen Ernährung war offensichtlich auch die Lebenserwartung der Bevölkerung am geringsten. Im Mittelalter wurden sehr wenig Fleisch und Milchprodukte konsumiert, Jagd und Fischfang war durch die Feudalherren stark eingeschränkt worden. Durch die falsche und einseitige Ernährungslage dieser Zeit waren die Immunsysteme der Menschen besonders anfällig für die bekannten großen Seuchen.

Die Lebenserwartung und die Gesundheit sind nach den Kriegen durch eine bessere Vitalstoffversorgung wieder gestiegen. Leider sind in Zeiten des Überflusses auch immer mehr Kohlenhydrate in unseren Stoffwechsel geraten, so werden enorme Mengen an Weißmehl, Zucker und Alkohol verzehrt. Der Körper kann diese Mengen an Kohlehydraten nicht verarbeiten und baut sie in Fett als später zu verbrennende Reserve um. Der Körper bleibt ohne Nährstoffe und Energie, dadurch wird immer wieder Hunger ausgelöst und "Nachschub" angefordert.

Es gibt viele verschiedene Stoffwechseltypen, nicht jeder Mensch reagiert auf dieselbe Nahrung gleich. Ein dicker Mensch ist eigentlich ein zarter unterversorgter Körper, der am verhungern ist und sich in einem Speckmantel verbirgt. Durch die ständig falsche Ernährung kommt es zu hormonellen Störungen im Körper, das Immunsystem arbeitet nicht richtig, die inneren Organe funktionieren nicht ordentlich, das Blutbild wird mangelhaft. Die Folge von Adipositas ist dann verheerend, es kann durch die ständige Insulinanforderung zu einer Resistenz kommen und der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sind Tür und Tor geöffnet. Diese ständige Mangelernährung führt zu einer Veränderung der Parameter der Blutgerinnung, die Gefäßwände können aufquellen und somit steigt das Herzinfarktrisiko. Durch die Gewichtszunahme und den Bewegungsmangel kommt es zur Schädigung der großen Gelenke.

Leider werden durch viele Diäten und Abmagerungskuren zwar kurzzeitige Erfolge erzielt, da aber der Körper oft nicht entgiftet wird und auch nach erfolgter Gewichtsabnahme die falsche Ernährung  wieder einsetzt, wird zuerst das Fett aufgebaut und immer weniger Muskulatur.


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