Angina Pectoris aus schulmedizinischer Sicht
Schulmedizinisch wird eine Verengung (Stenose) durch Arteriosklerose (Arterienverkalkung) der das Herz versorgenden Blutgefäße als Ursache für Angina Pectoris gesehen. Hauptübeltäter ist aus schulmedizinischer Sicht das Cholesterin. Für die akute Entlastung werden in der Notfallmedizin stickstoffhaltige Sprays bzw. Medikamente verwendet (Nitrolingualspray). Stickstoffmonoxid wirkt sofort gefäßerweiternd.
Angina- Pectoris ist immer ein medizinischer Notfall und gehört in ärztliche Erstversorgung. Wenn der Betroffene mit entsprechenden Medikamenten versorgt wurde, haben diese Menschen oft ihr Notfallmedikament ständig bei sich. Um die Verengungen in den Herzkranzgefäßen zu beseitigen, wird in der Herzchirurgie oft mit einer Ballondillatation (ein länglicher Kunstoffballon wird über einen Herzkatheder bis zur Verengung geschoben und dann vorsichtig aufgepumpt) versucht, das Gefäß zu weiten.
Wenn das nicht zum Erfolg führt, wird ein technisch raffinierter Metallkorb, Stent genannt (er ist verdreht wie eine Spirale und weitet sich, wenn er platziert ist), in die Verengung gesetzt. Um dann die Blutgerinnungsgefahr an dieser mechanischen Verlegung zu reduzieren, werden diese Menschen oft mit blutverdünnenden Mitteln versehen.
Da schulmedizinisch der "Hauptschuldige" das Cholesterin sein soll, werden diese Patienten oft zusätzlich mit cholesterinsenkenden Mitteln versorgt, die ihrerseits wieder Nebenwirkungen haben. Wenn all diese Maßnahmen nicht mehr helfen und sich immer mehr Verengungen in den Koronarien bilden, endet dies sehr häufig in einer sogenannten Bypass-Operation.
Aus Gefäßen der Beine werden dabei Umgehungsgefäße gefertigt. In einer aufwändigen Operation werden diese um die verengten Abschnitte der Herzkranzgefäße als "Umleitung" gelegt. Oft werden bis zu fünf Bypässe in einer Operation verlegt. Wenn die Ursachen für die Arteriosklerose nicht beseitigt werden, sind auch diese Bypässe oft schnell wieder "dicht"!
In der Festlegung von Ursachen unterscheidet sich die Meinung der Schulmedizin oft erheblich von der der Ganzheitsmedizin oder Naturheilkunde.

