Besenreiser aus schulmedizinischer Sicht
Für die Behandlung von Besenreisern und venöser Insuffizienz ist die ärztliche Fachgruppe der Phlebologen zuständig. Tiefliegende Beinvenenthrombosen sind ein hohes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Dabei entstehen Blutgerinnsel, die wenn sie sich in den Blutstrom lösen, wichtige Arterien in Herz, Hirn oder Lunge verstopfen könnten. Ist dieser Zusammenhang abgeklärt, werden Besenreiser oft aus kosmetischen Gründen verödet. Das heißt, es werden Substanzen in die feinen Venen gespritzt, die zum Absterben dieser Blutgefäße führen. Dabei bleiben nur wenig sichtbare Narben oder Verfärbungen zurück. Auch Lasertherapie und Kauterisation werden zur Verödung von Besenreisern eingesetzt. Erfreulicherweise werden zur Venen- Stabilisierung in der Phlebologie wirksame Pflanzenstoffe wie z.B. Rosskastanie bereits seit Jahrzehnten eingesetzt.
Ursächlich wird zu Sport und Bewegung geraten, um die sogenannte Venenpumpe zu stärken und zu aktivieren.

