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Blasenentzündung Blasenprobleme, Reizblase, chronische Zystitis, Schmerzen beim Wasserlassen

Blasenentzündung - was tun, wenns brennt

Blasenentzündungen sind oft sehr schmerzhafte Reizungen der Schleimhäute der Blase, durch Entzündungen oder mechanische Belastungen (kleine Steine, Harngrieß, zu wenig getrunken und deshalb zu konzentrierter Urin, den Harndrang zu lange angehalten).

Was ist eine Blasenentzündung?

Bakterielle Blasenentzündungen können zu einer schweren Nierenschädigung führen, deshalb sollte immer auch ein Facharzt konsultiert werden. Die Stärke der Taramax-Therapeuten liegt in der Behandlung der chronischen Verlaufsformen.

Häufiges Wasserlassen, ungewollter Urinabgang, Harndrang, Brennen beim Wasserlassen, Ziehen in der Harnblase sind typische Zeichen für Erkrankungen der Harnblase oder ihrer Umgebung. Aus anatomischen und funktionellen Gründen sind Frauen besonders anfällig für Blasenprobleme. Die Harnblase sammelt den Urin und die darin gelösten Giftstoffe, die die Nieren ständig aus dem Blut ausfiltern. Etwa 1,5 Liter Urin werden täglich produziert und ausgeschieden. Der Abfluss geschieht über die Harnröhre, die bei der Frau mit höchstens 4 cm ausgesprochen kurz und eng benachbart ist zur Vagina und zum Darmausgang. Sowohl in der Scheide als auch im Darm finden sich zahlreiche Bakterien und potenzielle Krankheitserreger.

Die Harnblase ist ein Hohlorgan. Sie ist - wie alle Hohlorgane - mit Schleimhaut ausgekleidet. Die Blasenwand besteht aus sehr dehnbarer Muskulatur. Auch bei zunehmendem Füllungszustand der Harnblase steigt der Innendruck nicht an. Am Blasenausgang verschließen Muskelfasern die Harnröhre. Die Harnblase wird vom Beckenboden getragen, der dafür sorgt, dass der Blasenboden und die Harnröhre in einem optimalen Winkel zueinander stehen. Dieser Winkel hat einen erheblichen Einfluss auf den Blasenverschluss. In der Blasenwand befinden sich Rezeptoren (Fühler), die über das vegetative Nervensystem den Dehnungszustand der Harnblase messen und über Reflexbögen im Rückenmark und im Gehirn regeln. Wird ein bestimmter Schwellenwert des Füllungszustands erreicht, ziehen sich die Muskelfasern der Blasenwand zusammen und erhöhen den Innendruck. Harndrang entsteht. Doch noch ist der Abfluss verschlossen. Bis hierher unterliegt die Blasenfunktion nicht unserem Einfluss.

Erst die willkürliche Entspannung des Schließmuskels und des Beckenbodens führt zum erwünschten Wasserlassen und damit zur Erleichterung. Daraus ergeben sich auch schon die häufigsten Gründe für Blasenprobleme bei der Frau: Brennen beim Wasserlassen, Ziehen in der Blase und das Gefühl, ständig zur Toilette laufen zu müssen, können Zeichen für eine Blasenentzündung sein.


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