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Chlamydieninfektion Trachom, Intrazelluläre Bakterieninfektion

Chlamydieninfektion - eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten

Chlamydieninfektionen gehören zu den intrazellulären bakteriellen Infektionskrankheiten. Hinter dem Namen Chlamydien verbirgt sich eine Bakterienart, die nur innerhalb einer Wirtszelle überleben kann. Es werden drei für den Menschen krankheitserregende Spezies unterschieden: Chlamydia trachomatis, Chlamydia pneumoniae und Chlamydia psittaci. Die jeweiligen Untergruppen dieser Bakterien erzeugen verschiedene Krankheitsbilder.

Was ist eine Chlamydieninfektion?

Infektionen mit Chlamydien der Art Chlamydia trachomatis zählen zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen des Urogenitaltraktes. Frauen wie Männer sind von ihr betroffen. Die kugelförmigen Bakterien wandern über den sexuellen Kontakt von Mensch zu Mensch und befallen Geschlechts- beziehungsweise Harnorgane und können dort schwere Schäden an den Nieren oder chronische Harnblasenentzündungen hervorrufen.



Chlamydia trachomatis kann daneben auch als Auslöser von Lungenentzündungen bei der Geburt auf den Säugling übertragen werden. Vor allem in tropischen und subtropischen Ländern führt die Ansteckung auch zu einer schweren Augenentzündung, dem so genannten Trachom.

Chlamydien der Unterart Chlamydia pneumoniae können Lungenentzündungen (Pneumonien) auslösen und auch chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hervorrufen.

Der Erreger mit dem Namen Chlamydia psittaci verursacht die so genannte Papageienkrankheit (Ornithose), die einer Lungenentzündung ähnelt, oft aber nur mit grippeähnlichen Symptomen einhergeht.


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