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Cholesterin

Cholesterin - von vielen verteufelt

Cholesterin wurde in den letzten Jahrzehnten zum Sündenbock für alle Herz-Kreislauf-Krankheiten gestempelt. In Wirklichkeit wird ein Teil des im Blut befindlichen Cholesterins in der Leber produziert und dient zur Bildung von Gallensäuren, ist Baustein für Zellmembranen und verschiedenen Hormonen. Von daher stellt es eine lebenswichtige Substanz dar. Der andere Teil wird über die Nahrung, hauptsächlich über tierische Fette, zugeführt.

Cholesterin ganzheitlich betrachtet

Taramax-Therapeuten fragen sich, wieso es zu Aufquellungen der Gefäßwände kommt, die Oberfläche der Gefäße durch entzündungsähnliche Vorgänge aufgeraut wird und somit die fibrinen Fasern Thrombozyten und andere schlackeähnliche Bestandteile anlagern lassen.

Ursachen für diese Gewäßwandaufquellungen könnten Mängel im Stoffwechsel der Zellen der Gefäße sein. Ein wichtiger Laborwert für die Gefäßaufquellung bzw. Gefäßwanddicke und Elastizität ist das Homocystein. Entsprechende Vitamin- und Nährstoffgaben schaffen da häufig Abhilfe. Aus der Chelattherapie, einer Schwermetallentgiftungstherapie, ist bekannt, dass durch Entgiften des Körpers diese Gefäße wieder in die Normalfunktion zurückgehen können. Der durch die Toxinentlastung wieder anlaufende Zellregenerationsstoffwechsel reduziert durch den Verbrauch des Cholesterins dann auch automatisch den Cholesterinspiegel.

Aus Sicht von Taramax-Therapeuten hat Cholesterin mit der Entwicklung einer Arteriosklerose und eines Herzinfarkts wenig zu tun. In den arteriosklerotischen Wandverdickungen der Gefäße, die aus Zellen und Bindegewebe bestehen, findet man maximal ein Prozent Cholesterinablagerungen, was durch Chirurgen bestätigt wurde.

Durch Ernährung können ungefähr 5-10% des Cholesterinspiegels beeinflusst werden. Ein Einsatz von Medikamenten zur Absenkung von Cholesterinen kann zu schweren Erkrankungen und Herzmuskelschäden führen. In Amerika wurde aus diesen Gründen ein bestimmtes Präparat verboten. Unterschiedliche Cholesterine gibt es nicht und es entspricht nicht der Realität, von einem guten und einem schlechten Cholesterin zu sprechen. Es gibt lediglich zwei aus Eiweiß bestehende Transportkörper des Cholesterins (Lipoproteine). Erstens das weniger benötigte HDL-Lipoprotein zum Transport des mit der Nahrung aufgenommenen und des freien Cholesterins zur Leber, im Wesentlichen zur Bildung von Gallensäuren, und zweitens das LDL-Lipoprotein mit der Aufgabe, das von der Leber produzierte Cholesterin (das sind über 80 Prozent des Cholesterins) täglich den Billiarden menschlicher Zellen zuzuführen, damit sie wachsen und ihre Funktionen ausführen können. Der LDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplex, fälschlich LDL-Cholesterin genannt, ist somit für die Funktion aller Zellen, für die Entwicklung der fast den gesamten Stoffwechsel regulierenden Steroidhormone und damit für den Erhalt unseres Lebens erforderlich. Daher haben auch alle Zellen einen Rezeptor für das LDL-Lipoprotein. Da der LDL-Lipoprotein-Cholesterin-Komplex eine ausschließlich nützliche Funktion hat, keinen Einfluss auf die Entwicklung einer Arteriosklerose besitzt und natürlichen Schwankungen unterliegt, ist es ungünstig, von einer krankhaften Hypercholesterinämie zu sprechen.

Sollte Ihnen also ein "erhöhter" Cholesterinspiegel zugeordnet werden, so kann es sich lohnen, sich in diesem Zusammenhang von einem Taramax-Therapeuten beraten zu lassen. Falls bestimmte damit in Zusammenhang behauptete Beschwerden vorhanden sind, sollte es sich lohnen, die wirklichen Ursachen dafür zu finden.
Sie könnten so vielleicht unnötige Belastungen Ihres Körpers durch eventuell voreilig gegebene Cholesterinsenker vermeiden.


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