Hypercholesterinämie ganzheitlich betrachtet
Aus ganzheitlicher Sicht ist eine Hypercholesterinämie nicht das Problem zu hoher Cholesterinproduktion oder -aufnahme, sondern ein Problem der Nichtweiterverarbeitung zu Doppellipidmembranen (Zellwände und Mitochondrienwände) und Hormonen.
Stellen Sie sich eine Baustelle vor, es liegt ein großer Haufen Sand davor. Täglich wächst der Haufen, weil LKW™s immer mehr davon antransportieren. Von Seiten der Baustelle taucht aber keine Schubkarre für den Transport zum Betonmischer auf. Was machen Sie als Bauherr zuerst? Zerschießen Sie zuerst die LKW-Fahrer, die den wichtigen Sand ordnungs- und bedarfsgemäß transportieren oder schauen Sie, ob bei den Bauarbeitern alles in Ordnung ist? In diesem Fall sind die Bauarbeiter zu wenig und die wenigen auch noch krank. Wenn wieder genügend mit anpacken, wird der Sandhaufen auch wieder auf normale Größe schrumpfen.
So verhält es sich aus unserer Sicht mit zu hohen Cholesterinspiegeln. Die Abnahme durch die Kraftwerke der Zellen ist gestört, es werden nicht mehr genügend Hormone produziert und es erfolgt zu wenig Zell- und Mitochondrienregeneration. Wenn wir die Ursachen dafür wieder beseitigen, wird das Cholesterin auch wieder verwertet. Die gut gemeinte Verordnung von Lipidsenkern hat dazu aus ganzheitlicher Sicht leider noch einen Haken, ein für die Zellenergie wichtiges Enzym (Coenzym Q10) wird dadurch stark beeinflusst! Gerade der Herzmuskel benötigt viel Q10!

