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Lebensmittelallergie

Lebensmittelallergie - wenn Nahrung zur Geisel wird

Eine Lebensmittelallergie ist eine direkt im Zusammenhang mit Nahrungsaufnahme auftretende allergische Reaktion, die sich im Anschwellen von Schleimhäuten, Hustenreiz, Nasenschleimhautproblemen, Atmungsproblemen, Hautjucken, Schmerzen wie z.B. Migräne bis hin zu anaphylaktischen Anfällen bis hin zu Bewusstlosigkeit und lebensgefährlichen Zuständen äußern kann.

Lebensmittelallergien ganzheitlich betrachtet

Taramax-Therapeuten sehen die Lebensmittelallergie eher evolutionsbiologisch. Der Darm ist das erste Organ, welches in der Embryonalphase gebildet wird. Der Darm war dringende Voraussetzung für mehrzellige Lebewesen. Da die Urmeere nicht steril waren, hat sich zum Zwecke der Infektionsabwehr genau an den Darmschleimhäuten ein Kontrollsystem gebildet. Die erste Barriere bilden der stark sulfatierte Darmschleim und die Darmschleimhaut. Dahinter liegt das Darmimmunsystem, das jede Substanz kontrolliert und als Freund oder Feind einstuft. Zu Feinden gehören Krankheitserreger, aber auch Toxine oder für den Körper eher ungeeignete Nahrungsmittel.

Wird solch ein Nahrungsmittel bzw. Fremdstoff im Darm erkannt, gibt es eine Kaskade an Immunreaktionen. Dafür sind die Immunglobuline vom Typ G zuständig (IGG), die Alarmreaktion kann noch 72h nach Nahrungskontakt anhalten. Erfolgt sozusagen ein solcher "Alarm", wird der Darm mit Hilfe von Gewebshormonen (Histamin) abgedichtet, bis die vermeintliche Gefahr vorüber ist. Kommt es zu einer häufigen Wiederholung dieser Fehlernährung und Provokation dieses Abwehrsystems, kann eine chronische Entzündung die Folge sein. Durch einen ewig geschädigten Darm kommt es zu immer stärkerem Nährstoffmangel für die Zellen und ihre Kraftwerke, die Mitochondrien. Da diese für die zelluläre Abwehr zuständig sind und jetzt aufgrund der ständigen Entzündung und Leistungsschwäche diese nicht mehr leisten kann, verstärkt der Körper die extrazelluläre Abwehrbereitschaft. Das geschieht durch erhöhte Antigen-Antikörperreaktionen. Kommt es jetzt zu einem Kontakt mit einem besonders kritisch eingeordneten Lebensmittel, erfolgt eine Sofortallergische Reaktion.

Somit sind die Ursachen für Lebensmittelallergien oft über lange Jahre, meist von Geburt an (über die Muttermilch) aufgenommene Nahrungsmittel, welche die Empfindlichkeit des Immunssystems enorm überstrapazieren. Das auslösende Lebensmittel ist dann sozusagen der "Zünder" und die langanhaltende "Unverträglichkeit" die "Sprengladung" der allergischen Reaktion.
Die häufigsten IGG1-3 -Reaktionen findet man auf Kuhmilch. Kuhmilch ist für Kälber gemacht, die als Wiederkäuer zum Aufspalten dieser Nahrung das Lab-Ferment besitzen. Babys haben somit schon Schwierigkeiten, Kuhmilch zu verdauen.
Außerdem ist die Milch heute von tausenden Kühen gemischt und dann pasteurisiert. Die Darmabwehr muss sich im Vergleich zum Mittelalter mit unzähligen Informationen herumschlagen, die so in der Natur nicht vorkommen können.  Es kann zu Abwehrreaktionen kommen, die sich in Spucken, Blähungen, Unruhe, Schlafstörungen oder gar Hautreaktionen äußern können. Das Gleiche gilt für die Weizenanteile in Flaschen- und Gläschennahrung. Die Klebeeiweißanteile (Gluten und Gliadin) sind für die industrielle Nutzung extrem hoch gezüchtet worden und für unser Verdauungssystem nur noch bedingt geeignet.

Lebensmittelallergie kann auch über die Muttermilch kommen

Ja sogar die Ernährung und Reaktionslage der Mutter kann bei noch gestillten Kindern zu Abwehrreaktionen, also ersten Allergien, auf die von der Mutter eingenommene Nahrung führen. Da das Baby aber diese Nahrung jeden Tag bekommt, gewöhnt es sich daran, wahrscheinlich um nicht verhungern zu müssen. Die Unruhe nach dem Essen bleibt, die Blähungen meistens auch. Da sich nun mal ein sehr großer Prozentsatz der Lymphknoten des Menschen am Darm befindet und diese das Immunsystem quasi bilden, ist immer ein großer Anteil des Immunsystems im Alarmzustand.
Kommt es jetzt zum Kontakt mit einem weiteren Reiz z.B. durch Nüsse, Eier, Obstsorten etc., kann die völlig überforderte Abwehr unangemessen/überschießend reagieren und dabei auch körpereigene Zellen angreifen, die Lebensmittelallergie tritt dann deutlich zutage. Weitere äußere Einflüsse wie Umweltgifte, Nahrungszusatzstoffe, Gifte aus Impfstoffen, Infektionserkrankungen, starke Elektrosmogbelastungen, Stress, und vieles mehr können die Allergiebereitschaft extrem verstärken. Taramax-Therapeuten versuchen, die zentralen Ursachen für die Allergien zu finden und den Organismus wieder in Harmonie mit seiner Umwelt und Ernährung zu bringen.


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