Magenprobleme ganzheitlich betrachtet
Der Magen gehört zum Gesamtsystem Darm. Wenn Reaktionen im Dünn- oder Dickdarm auftauchen, hat das in der Rückkopplung auch Auswirkungen auf den Magen.
So ist zum Beispiel das Gewebshormon Histamin direkt an der Magensäureproduktionssteuerung beteiligt. Ist zu viel Histamin im Magen-Darm-Trakt vorhanden, kommt es zur Überproduktion von Magensäure bis hin zur entzündlichen Schädigung der Magenschleimhäute. Das Histamin kann sowohl zu viel über Nahrung aufgenommen werden, jedoch noch viel mehr als Antwort auf nicht vertragene Nahrungsmittel in der Darmschleimhaut produziert werden. Die Darmschleimhaut quillt als Abwehrreaktion zum Zweck des Abdichtens auf, der Magen produziert Säure, um eventuell schädliche Erreger beizeiten zu eliminieren. Leider wird immer noch zu selten über unsere Nahrung nachgedacht. Rauchen, Alkoholkonsum, Insektizide, Pestizide und Konservierungsstoffe verstärken dann noch die Problematik. Wer soll es dem Magen verdenken, wenn er bei so viel "Fehlalarm" gereizt reagiert. Diese dauerhafte Überlastung kann dann zu Entzündungen der Magenschleimhäute führen. Dabei entstehen Stickstoffverbindungen, u.a. Stickstoffmonooxid und Nitride. Nitride sind auch Konservierungssalze in Schinken und Co. Wer verübelt es dem Magen jetzt, dass er sich Nitrit-abbauende Bakterien zu Hilfe holt??!! (Helicobacter ernähren sich von Nitriden). Halten diese Ursachen an, kommt noch Druck durch Gärung aus dem Unterbauch hinzu, kann auch Krebs in Folge dieser Multibelastungen entstehen.
Diese gesamten Ursachen sollten aus Sicht von Taramax-Therapeuten zuerst analysiert und abgebaut werden, was jedoch nicht heißt, dass akute Beschwerden nicht gelindert werden sollten. Hier gibt es aber genug nebenwirkungsarme Behandlungsmöglichkeiten aus den Bereichen Akupunktur bis Pflanzenheilkunde.
