Masern aus schulmedizinischer Sicht
Obwohl Komplikationen wie Meningitis, Kindstod und schwere Lungenentzündungen bei der durch die Masern- wildtyp-Viren relativ selten waren, hat man sich in den frühen sechziger Jahren um einen Impfschutz bemüht. Daraus entwickelten sich dann Mehrfachimpfungen, wie Masern/Mumps/Röteln-Impfstoffe und neuerdings auch noch mit abgeschwächten RS-Viren ergänzt.
Jedoch zeigten entsprechende Studien, dass der Impfschutz bereits nach einem Jahr bei 16% der Geimpften nicht mehr vorhanden war.
Damit wurde mit Impfungen eigentlich eine falsche Sicherheit suggeriert. Das heißt, die Masernimpfungen müssten in kurzer Zeit wiederholt werden. Durch das weltweite Impfverhalten sind leider die Masern vom Wildtyp immer mehr zurückgegangen, das heißt, eine frühzeitige Immunisierung von gesunden Kindern durch das Durchleben dieser Erkrankungen ist fast nicht mehr möglich. In den letzten Jahren beobachtete Komplikationen bei an Masern erkrankten Jugendlichen erfolgten eventuell auch öfter bei Kindern und Jugendlichen, welche geimpft waren.
Schwere Masernerkrankungen können nicht wirklich gut behandelt werden, man versucht nur die Symptome zu lindern und Nährstoffverluste auszugleichen, wie bei den meisten Viruserkrankungen.

