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Morbus Crohn

Morbus Crohn - wenn der Darm chronisch entzündet ist

Nur wenigen Erkrankungen ist in Wikipedia ein ähnlich langer Text gewidmet worden wie Morbus Crohn. Die Anzahl der Erkrankten nimmt ständig zu, ein Rückgang ist unter den leichteren Fällen bzw. den Anfangsstadien zu verzeichnen.

Morbus Crohn ganzheitlich betrachtet

Langsam fängt die Wissenschaft an festzustellen, dass bei allen Darmerkrankten Schäden in der Darmbakterienflora nachweisbar sind. Man führt das z.B. auf Seifen oder Spülmittelreste an Besteck oder Geschirr zurück. Versuche, die Darmschleimhautbarriere mit Parasiten bzw. deren Eiern zu reizen und zu provozieren, sind erfolgversprechend verlaufen. Warum also baut man die Darmflora durch regelmäßige Probiotikagabe nicht einfach wieder auf? So einfach würde es denn auch nicht gehen, wenn man jeden Tag die Reizungen aller Darmabschnitte wiederholt.

Mittlerweile haben Wissenschaftler festgestellt, das selbst leichte Schäden in der Darmflora bereits zur Aktivierung von sogenannten TH17 - Abwehrzellen führen, die bei regelmäßiger Aktivierung schon zu chronischen Entzündungen führen. Zweitens ist unsere Ernährung leider nicht mehr abwechslungsreich genug und hat durch industrielle Nahrungsmittelproduktionen auch nicht mehr viel mit der Ernährung in der Urzeit gemeinsam. Unsere Darmanpassung geht aber nicht so schnell, wie wir immer wieder neue Veränderungen durch billigere, schnellere und künstlichere Lebensmittel erfinden.

Fakt ist, unsere Darmflora und Darmschleimhäute haben sich an den Überkonsum von Gluten-hochgezüchtetem Getreide, Massen an Kuhmilch und Milchprodukten, Zucker, Süßstoffen, Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Stabilisatoren, Emulgatoren usw. einfach noch nicht gewöhnen können. In der Natur vergehen für solche Anpassungen zehntausende von Jahren. Hinzu kommen Gifte und Medikamente aus dem Bereich der Insektizide, Pestizide, Düngemittel, Hormone und Antibiotika, die unsere Darmschleimhäute in Summe täglich strapazieren.

Man kann durch Austestungen von Entzündungsreaktionen im Blut feststellen, auf welche Nahrungsmittel der Körper mit Abwehr reagiert. Damit ist nicht die Nahrungsmittelallergie gemeint. Wenn man diese Nahrungsmittel vermeidet, sich möglichst ökologisch einwandfrei ernährt und die Nahrung möglichst abwechslungsreich gestaltet (jeden Tag völlig anders als am Vortag), könnte schon einiges zu verändern sein. Man wird aus ganzheitlicher Sicht nicht umhinkommen, Zahnmetalle und Wohnungsgifte auf Zusammenhänge mit der Erkrankung überprüfen zu lassen. Letztendlich wird wohl auch die Darmflora wieder zu trainieren sein, eine sogenannte Symbioselenkung wäre z.B. angesagt.


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