Morbus Menière ganzheitlich betrachtet - keine Therapie ohne Ursachenforschung
Ein Ansatz in der ganzheitlichen Ursachenforschung ist es z.B., das Behandlungskonzept mit Histaminblockenden Substanzen näher zu hinterfragen. Wenn das Hemmen des Gewebshormons Histamin zu Linderung der Beschwerden führen kann, sollte man da nicht die Ursachen für einen Histaminüberschuss genauer klären? So sind z.B. viele Nahrungsmittel histaminhaltig oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chronische Entzündungen triggern Histamin. Also kommt auch das Thema Ernährung und Darm mit in den Bereich der Ursachenforschung.
Histamin ist ein Gewebshormon und ein Botenstoff des Nervensystems! Des Weiteren fragen sich Taramaxtherapeuten, ob nicht Durchblutungsstörungen im Kapillarbereich mit zu den Ursachen für Morbus Menière zählen könnten. Genau hier können verschiedene Sauerstoff-Therapien erfolgreich unterstützend eingesetzt werden. Im Innenohr, den Augen und in den inneren Organen befinden sich die feinsten Kapillargefäße. In einer genauen Befragung (Anamnese) kann man oft aus den Vorerkrankungen des Betroffenen weitere Ursachen für Hörstürze finden. Wie auch bei anderen Gefäßerkrankungen können Schwermetalle oder andere Umwelttoxine den Gefäßtonus (die Elastizität der Gefäße) negativ beeinflussen.
Somit ist aus ganzheitlicher Sicht Morbus Menière keine Erkrankung des Innenohres, sondern die logische Folge vieler bisher im Einzelnen noch unproblematischer Ursachen in Kombination. Es bleibt nichts weiter übrig, als genau zu diagnostizieren und Ursache für Ursache abzubauen. Natürlich zählen auch in der ganzheitlichen Betrachtungsweise Stress und unnötige körperliche Überlastungen dazu.

