Morbus Menière aus schulmedizinischer Sicht
Für die Diagnostik und Therapie des Morbus Menière ist aus schulmedizinischer Sicht der Hals-Nasen-Ohren-Arzt zuständig. Es handelt sich um eine Erkrankung des Innenohres, deren Ursachen aus Sicht der Schulmedizin nicht eindeutig zu erklären sind. Man geht als Auslöser von einem Überdruck in der Gehörschnecke (Hydrops Cochlea) aus. Aber auch Stress wird oft als Auslöser für Morbus Menière bei Befragungen gefunden. Die Akutbehandlung versucht den Brechreiz medikamentös zu unterdrücken, z.B. mit Vomex A oder Antihystaminika. Man versucht, z.B. in sogenannten Unterdruckkammern, die Druckverhältnisse in der Ohrschnecke wieder zu normalisieren, auch Operationen werden bei hartnäckigen Fällen unternommen. Alkohol, Kaffee, Nikotin und Stress sollte vermieden werden.
Weitere Ursachenforschungen an Kapillargefäßen oder Histaminwirkungen wurden bisher nicht ernsthaft unternommen.

