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Quecksilbervergiftung Quecksilberintoxikation, Quecksilberbelastungen

Quecksilbervergiftung - dieses Metall hat im Körper nichts zu suchen

Quecksilber ist das giftigste nicht radioaktive Metall in der Welt. In der Natur kommt es in dem schon seit der Antike bekannten roten Mineral Zinnober vor. Dort ist es an Schwefel gebunden und relativ harmlos. Wird Zinnober erhitzt (geröstet), so verbindet sich der Schwefel mit Sauerstoff zu Schwefeldioxid. Das bei normaler Zimmertemperatur flüssige Quecksilber wird frei. Bei geringsten Druckbelastungen oder Temperaturanstiegen wird Quecksilber gasförmig und dann extrem gefährlich.

Quecksilbervergiftung ganzheitlich betrachtet

Natürlich kommt das Entgiftungssystem des Menschen mit geringen Mengen Quecksilber zurecht. Dieses wird dann an Schwefelverbindungen gekoppelt über den Darm, die Blase, die Haut oder über die Atemluft wieder ausgeschieden. Ist dieses Entgiftungssystem überlastet oder erblich bedingt nicht gut arbeitsfähig, versucht der Mensch, wie auch Tiere, das Gift in unwichtigerem Gewebe einzulagern. Dazu gehören Körperfette, Bindegewebe, Knochen. Unterstützende Ausscheidungsorgane sind die Brustdrüsen (evolutionsbiologisch waren das große Schweißdrüsen, deshalb findet man in der Muttermilch oft hohe Quecksilberbelastungen), die Regelblutung der Frauen wird für das monatliche Entgiften genutzt (Quecksilber wird bei Schwangerschaften dann oft in den Fötus "übertragen"), die Prostata mit ihren in jungen Jahren häufigen Ejakulationen hilft bei Männern auch, Schwermetalle auszuscheiden. Wenn diese Entgiftungssysteme im Alter weniger genutzt werden oder ausfallen, könnte es speziell auch in diesen Organen durch Schwermetalle zu Krebs kommen.

Wo kommt denn nun eigentlich Quecksilber her? Durch industrielle Nutzung gelangt organisches Quecksilber oft in Seefische. Orangenblüten werden mit organischen Quecksilberlösungen eingesprüht, um bestimmte Insekten fernzuhalten. Orangensaft hat deshalb oft zu hohe Quecksilberkonzentrationen. Hier lohnen sich Ökoprodukte. Da die giftige Wirkung auf Zellen und somit auch auf Bakterien bekannt ist, verwendet man Quecksilber öfter in Impfstoffen zum Abtöten der Erreger. Dieses Produkt heißt Thiomersal, welches darüber hinaus auch in der Kosmetikindustrie und bei Kontaktlinsenlösungen eingesetzt wurde. Auch wenn es nur geringe Mengen sind, diese organischen Quecksilberbelastungen schädigen über Ihren wiederholten Einsatz. Die größte Problematik in Sachen Quecksilber war die Verwendung dieses Metalls als Bindemittel für Zahnfüllungen, den Amalgamen. Diese Füllungen setzen bei Druck und Wärmebelastungen ständig gasförmiges Quecksilber frei. Mehr dazu finden Sie auch unter Amalgamintoxikation.

Man stelle sich vor, wenn ein Fieberthermometer in einem Schulzimmer herunterfällt, darf dieser Raum nicht mehr betreten werden. Im Zahn erlaubt man eine solche Vergiftung! Die ständige Quecksilberbelastung im Mund zerstört ständig die Darmflora, geht über das Blutsystem der Mundschleimhäute in den Körper, wird auch in Hormondrüsen eingelagert und ist an sehr vielen lebensbedrohlichen Erkrankungen mitbeteiligt. Eine neue Bedrohung mit Quecksilber geht von Energiesparlampen aus, diese enthalten Quecksilber, im warmen Zustand sogar hochgefährlichen Quecksilberdampf. Hier spricht der Film "Bulb fiction" (siehe oben) tausend Bände. Energiesparlampen in Haushalten sind demnach ein Risiko für die Bewohner!

Fazit: Quecksilber hat am und im menschlichen Körper nichts verloren und sollte durch erfahrene Taramax-Therapeuten diagnostiziert und falls vorhanden dringend aus dem Körper durch geeignete Entgiftungstherapien entfernt werden.


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