Tachykardien ganzheitlich betrachtet
Die Behandlung von Tachykardien richtet sich primär nach den zugrundeliegenden Ursachen. Zu diesem Zwecke wäre es sinnvoll, genauer zu hinterfragen, in welchem Zusammenhang die Beschwerden das erste Mal aufgetreten sind, was verbessert, was verschlechtert die Situation? Auch ein Taramax-Therapeut wird sich zuerst um eine Abklärung der Herzsituation durch einen Fachmann (EKG beim Hausarzt, Internisten oder Kardiologen) kümmern.
Wenn die Tachykardien nachvollziehbar ausgelöst werden, also in körperlichen oder psychischen Belastungssituationen, wird es normalerweise gar nicht behandelt. Hier reicht es eigentlich aus, den Stressfaktor abzustellen, sich zum Beispiel hinzusetzen und auszuruhen oder zu versuchen, sich zu beruhigen und die Nervosität oder Angst unter Kontrolle zu kriegen. Werden Tachykardien nach dem Essen im Sitzen ausgelöst, dann kann das durch den vollen Druck des Darms auf den Magen-Herz-Raum verursacht werden (Romheld-Syndrom), aber auch durch eine Sofortreaktion auf durch Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgelöste Histaminausschüttungen (Histaminose, IGG-Reaktion auf Lebensmittel). Begünstigende Faktoren wie zum Beispiel Alkohol, Nikotin und Koffein sollten natürlich so weit wie möglich vermieden werden.
Bei leichten Formen von Herzrasen kann in der Naturheilkunde unter anderem mit homöopathischen Mitteln, Heilpflanzenextrakten oder Akupunktur Abhilfe geschaffen werden. Auf jeden Fall sollten in diesem Zusammenhang auch die Ernährung und der Zustand des Verdauungssystems mit beachtet werden. Eine Überfunktion der Schilddrüse und deren Ursachen kämen ebenfalls in Betracht.
Um das Herz zu stärken und für einen gesunden Rhythmus des Herzens zu sorgen, ist auf jeden Fall, soweit umsetzbar, Ausdauertraining zu empfehlen. Dieses sollte jedoch immer in Abstimmung und Rücksprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden. Herzrasen ist eine Erkrankung, die grundsätzlich einer Abklärung von ärztlicher Seite bedarf.

