Sehnenscheidenentzündung ganzheitlich betrachtet
Aus Taramax-Therapeutensicht wird auch zuerst versucht, die Entzündung mit geeigneten Maßnahmen zu reduzieren und die Schmerzen einzudämmen. Dafür kommen Verfahren wie Neuraltherapie, Akupunktur, lokale Injektionen mit homöopathischen Komplexmitteln oder aber auch Infusionen mit Vitaminen, Aminosäuren uns Spurenelementen infrage. Verbände mit pflanzlichen Salben oder Mineralstoffen sind ebenfalls Behandlungsmöglichkeiten.
Weitere erfolgversprechende Verfahren bei Tendovaginitis könnten physikalische Verfahren wie Magnetfeldbehandlungen, Bioresonanz, Mikrostromtherapie oder Verfahren aus der Lichttherapie sein. Auch Kälte- oder Wärmeverfahren kommen zum Einsatz. Wichtig ist jedoch, dass die gesamte Statik des Körpers überprüft wird. Sind durch einseitig monotone Belastungen die Muskeln überreizt oder gar Wirbelgelenke, z.B. der oberen Brust oder Halswirbelsäule, blockiert, kann dieses zum Einklemmen bzw. Blockieren wichtiger Versorgungsgefäße und Nerven der Sehnenscheiden führen. Da Sehnen nur über die Synovialflüssigkeit mit Nährstoffen versorgt werden, wirken sich hier Nährstoffdefizite oder Darmprobleme ebenfalls aus. Das gilt jedoch vor allen Dingen bei chronischen Sehnenscheidenentzündungen, siehe Weichteilrheumatismus.

